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Gottes Narr und Teufels Weib

Ein bitter-süßer Schwanengesang von Frank Wallis

  • Dirk Böhme, Haye Graf, Frank Roder, Tina Rottensteiner & Silke Wallstein
  • Suse Tobisch
  • Bühne Wittenberg
  • 14. Juli 2011 im Lutherhof zu Wittenberg

Fotos: Corinna Kroll

Wittenberg, im Jahr des Herrn 1525: Die größte Schlacht des Bauernkriegs ist gerade geschlagen, Kurfürst Friedrich der Weise hat jüngst das Zeitliche gesegnet – und im Schwarzen Kloster rüstet man dennoch zu einem großen Fest. Nur wenige Wochen nach der Hinrichtung seines Widersachers Thomas Müntzer und nach dem Tod seines Dienstherrn hält Martin Luther um die Hand der aus dem Kloster Nimbschen entflohenen Nonne Katharina von Bora an. Dass die neue Hausherrin seinem Mitbewohner Hieronymus ein Dorn im Auge sein muss, versteht sich von selbst. Aber was führen die ungebetenen Gäste Ottilie von Gersen und Hans Hut im Schilde? Warum bringen sie dem Brautpaar einen toten Schwan für die Hochzeitstafel mit? Warum will Lucas Cranach die Braut unbedingt im Evaskostüm malen? Was hat es mit Katharinas Ehering auf sich? Und warum haben alle immer wieder das Gefühl, dass die Zeit stehenbleiben würde?

Nach dem großen Erfolg von „Jagd auf Junker Jörg“ präsentiert die Bühne Wittenberg in diesem Jahr das neue Stück „Gottes Narr und Teufels Weib“, das erneut von David Ortmann inszeniert und von Suse Tobisch ausgestattet wird. Als Darsteller sind Tina Rottensteiner, Silke Wallstein, Dirk Böhme, Haye Graf und Frank Roder zu erleben.

Gespielt wurde der „bitter-süße Schwanengesang“ an authentischem Ort – im Hof des Lutherhauses zu Wittenberg. Von dort aus ging das Wittenberger Sommertheater erstmals auf Tournee – zunächst auf dem Lutherweg in Eisleben, Mansfeld, Zerbst, Torgau, Mühlhausen, Möhra, Eisenach und Bischleben, zuletzt in der Brüsseler Landesvertretung Sachsen-Anhalts.

»Frank Wallis’ Stück und David Ortmanns Regie sowie Suse Tobischs Bühne und Kostüme bieten den Zuschauern die Gelegenheit, mit viel Spaß manch, auch überhöhtes, Detail zu entdecken und andererseits köstlichen Szenen – wie der ›Küchenschlacht‹ – zu folgen.«

»Der junge Regisseur David Ortmann vom Anhaltischen Theater Dessau hat das Spiel für die Bühne Wittenberg geschickt und fantasievoll in Szene gesetzt. […] Nicht minder reizvoll sind Ortmanns Slapstick-Einfälle für den finalen Kampf vor der großen Versöhnung: Hier geht es über Tisch und Bank, schließlich fechten die Kontrahenten sogar mit Löffelchen.«

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